Intelligente Gruppen – Sozialkompetenz statt IQ

Gute Teams zusammenzustellen verlangt Fingerspitzengefühl. Wenn Sie das nächste Mal Projektteams besetzen, könnten folgende Erkenntnisse hilfreich sein.

 

Studien zeigen, dass es nicht genügt, möglichst viele intelligente Personen in einem Team zu versammeln. Ein höherer kumulierter Intelligenzquotient der Gruppe stellt nicht automatisch eine höhere Teamleistung sicher. Vielmehr sind es Sozialkompetenzen, welche eine höhere Gruppenintelligenz mit sich bringen und mit einer höheren Wahrscheinlichkeit sehr gute Teamleistungen erwarten lassen.

Die besten Teams haben sich durch ein hohes Einfühlungsvermögen ausgezeichnet. Die Fähigkeit, die Befindlichkeiten und Emotionen von anderen in den Augen zu erkennen, führt offenbar zu einem effektiveren Kommunikationsverhalten. In diesen Teams wurde mehr kommuniziert. Die Kommunikation wurde nicht von Einzelnen dominiert, sondern jeder konnte sich einbringen. Insgesamt fiel es diesen Teams dadurch anscheinend leichter, die individuellen Talente und Ressourcen der einzelnen Mitglieder zu nutzen.

 

Auch zeigten die Teams mit hoher Gruppenintelligenz eine kontinuierlichere Leistungssteigerung über die Zeit hinweg. Offenbar lernt man in diesen Gruppen effektiver und kann diese Erkenntnisse dann auch besser umsetzen.

 

 

Link zum Artikel:
https://www.psychologicalscience.org/news/minds-business/how-to-become-the-smartest-group-in-the-room.html

 

Referenz zur Studie:
Woolley, A. W., Aggarwal, I., & Malone, T. W. (2015). Collective Intelligence and Group Performance. Current Directions in Psychological Science, 24(6), 420-424. doi: 10.1177/0

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